Archiv für Oktober 2006

Schöne Dinge an einem schönen Morgen

- ein fischbrötchen essen
- das haustier beim sich anpinkeln beobachten
- sich vollzukleckern
- den mitbewohner beim schlechte laune haben beobachten
- einen grossen kaffee trinken
- ein hackbrötchen essen
- die presseschau hören
- sich selber die haare schneiden
-> um sich danach ständig zu kratzen

Wettlauf um Jan

Was bisher geschah:

Als Cindi mal wieder zu spät zur Schule kommt und die Treppe herauf eilt, stolpert sie und fällt dem Mädchenschwarm Jan direkt vor die Füße.
Seitdem kann Cindi an nichts anderes mehr denken – sie ist verliebt – in
Jan.

Teil 2

Das sollte sie nun also sein, die Liebe, dachte sich Cindi. Die Liebe hatte sie sich ganz anders vorgestellt. Selbst ihre Mutter und ihre beste Freundin Lydia hatten anderes erzählt. Da waren keine „Schmetterlinge im Bauch“ da war nur ein flaues Gefühl im Magen und wenn sie ihn in der Schule sah, bekam sie weiche Knie und wurde Knallrot. Seit dem Sturz auf der Treppe versuchte sie Jan aus dem Weg zu gehen. Wenn sie ihn dann auf dem Schulhof sah oder im Sportunterricht war er fast immer umgeben von der tollen Janette und ihrer Freundin Sabine. Janette wurde allerdings von den meisten Jette genannt. In der Schule wurde erzählt das Jette und Jan miteinander gingen. Jette war 15 und hatte schon zwei Freunde. Sie war groß und hatte langes blondes Haar was sie immer offen trug. Die Jungs aus der Schule schauten und pfiffen hinter ihr her und sogar ihr Bruder Lars fand Jette „ steil “ .
Cindi war gegen Jette wohl eher eine „ graue Maus “. Ihr Haar war kurz und eine Haarfarbe hatte sie auch nicht so richtig, wie sie fand. Irgendwie blond oder Braun oder beides. Die Augen waren braun und die Füße viel zu groß. Schicke Klamotten hatte Cindi auch nicht. Sie bevorzugte Schlabber Shirts und zu weite Hosen.
Jette dagegen trug immer die schrillsten Sachen. Enge Pullover und kurze Röcke und manchmal sogar Schuhe mit Absätzen.
Cindi war etwas schusselig und immer irgendwie zu spät doch seit sie mit Jan zusammenprallte konnte sie es kaum erwarten in die Schule zu laufen, inzwischen wachte sie schon vor dem Klingeln des Weckers auf.

Wie es weiter geht :

Cindi entdeckt die Plakate zur Schuldisko und erhält eine mysteriöse Einladung ohne Adressat.

Richtig beeindrucken !

wenn man mal so richtig beeindrucken möchte, sollte man immer den richtigen spruch in der tasche haben – das richtige „werkzeug“ jetzt also hier!
So fange ich gleich mal an und eröffne hiermit die neue kategorie „richtig beeindrucken“.
diese rubrik lyrischer meisterwerke möchte ich übrigens meinem getreuen freund „brigate“ widmen der mich mit so manchen spruch schon so richtig beeindruckt hat.

Neulich wollte ich die Sterne zählen,
da bemerkte ich, dass zwei Sterne fehlten.
Am nächsten Morgen, ich konnt’s kaum glauben,
da sah ich sie in deinen Augen!

Ein Schiff wird kommen ….

Lale Andersen

Ein Schiff wird kommen

Ich bin ein Mädchen aus Piräus
und liebe den Hafen, die Schiffe und das Meer.
Ich lieb‘ das Lachen der Matrosen, ich lieb‘ jeden Kuß,
der nach Salz schmeckt und nach Teer.

Wie alle Mädchen in Piräus, so stehe ich
Abend für Abend hier am Kai,
und warte auf die fremden Schiffe aus Hongkong,
aus Java, aus Chile und Shanghai.

(Refrain:)
Ein Schiff wird kommen,
und das bringt mir den einen,
den ich so lieb‘ wie keinen,
und der mich glücklich macht.
Ein Schiff wird kommen,
und meinen Traum erfüllen
und meine Sehnsucht stillen,
die Sehnsucht mancher Nacht.

(gesprochen:)
Und jetzt bist Du da, und ich halt‘ Dich in meinem Arm.
Gib mir noch einen Zug aus Deiner Zigarette.
Schau, unter unserem Fenster der Hafen mit den bunten Lichtern.
Da drüben in der Bar, aus der die Musik herüberkommt,
hab‘ ich in den letzten Monaten jede Nacht gesessen,
mit fremden Matrosen getanzt,
und hab‘ doch nur das eine gedacht:

(Refrain:)
Ein Schiff wird kommen,
und das bringt mir den einen,
den ich so lieb‘ wie keinen,
und der mich glücklich macht.
Ein Schiff wird kommen,
und meinen Traum erfüllen
und meine Sehnsucht stillen,
die Sehnsucht mancher Nacht.

…hier übrigens zu hören in der großartigen version vom “ modernen mann“

Prost !!!

Korsakow-Syndrom

Damit bezeichnet man die schwerste Form der Gehirnschädigung durch Alkohol. Benannt wurde sie nach dem russischen Psychiater Sergej Korsakow, der diesen Zustand erstmals 1854 beschrieb. Durch das Absterben bestimmter Gehirnregionen erleidet der Betroffene einen weitgehenden Gedächtnis- und Orientierungsverlust. Das heißt, für ihn gibt es im Extremfall überhaupt kein „gestern“ und kein „morgen“ mehr. Er weiß nicht mehr, wer oder wo er ist, und kann manchmal auch engste Bezugspersonen nicht wiedererkennen. Dieser Zustand ist in der Regel durch Abstinenz kaum noch heilbar.
Die meisten Korsakow-Patienten werden für immer auf einer geschlossenen Psychiatriestation untergebracht. Falls ein Alkoholiker nicht rechtzeitig aufhört zu trinken oder vorher stirbt, ist das Korsakow-Syndrom der zwangsläufige Endzustand.